Risiko Selbstmedikation


Beipackzettel beachten
Risiko Selbstmedikation

Wenn es im Hals kratzt, im Magen kneift oder im Rücken zieht, gehen viele statt zum Arzt direkt in die Apotheke. Immer mehr greifen bedenkenlos zu freiverkäuflichen Mitteln. Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer GEK rät zu Vorsichtsmaßnahmen.

Vom Arzt oder Apotheker beraten lassen

Bei bereits länger bestehenden Beschwerden sollte man auf keinen Fall versuchen, sich selbst mit Medikamenten zu heilen. Wer schon längere Zeit unter Schlafstörungen, Schmerzen oder Magen-Darm-Problemen leidet, sollte unbedingt zuerst zu einem Arzt und dann zum Apotheker gehen. Sonst besteht die Gefahr, dass man sich mit einem falschen Mittel selbst schadet. Mögliche Krankheiten, Unverträglichkeiten oder Wechselwirkung mit anderen Medikamenten: Auf der Suche nach dem passenden rezeptfreien Mittel gibt es einiges zu bedenken. Fragen Sie deshalb nicht nach einem bestimmten, vielleicht aus der Werbung bekannten Produkt, sondern schildern Sie Ihre eigenen Symptome.

Informiert ist halb gewonnen

Auch wenn es lästig erscheinen mag: Das Lesen des Beipackzettels ist wichtig. So erfahren Sie, wie Sie das Mittel dosieren und mit welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen. Die übermäßige Einnahme von rezeptfreien Schmerz- oder Abführmitteln kann die Symptome verschlimmern oder den Magen angreifen. Zudem besteht das Risiko, dass es zu einer Medikamenten-Abhängigkeit kommt.

Apotheke des Vertrauens wählen

Auch wenn das Apothekennetz in Deutschland sehr dicht ist, empfiehlt es sich, seine Medikamente am besten immer in derselben Apotheke kaufen. Der Vorteil: Das Personal kennt seine Stammkunden und kann besser auf deren individuellen Belange eingehen. Der Apotheker kann dann eher bemerken, wenn die Medikamenteneinnahme zu lange dauert und wird zu einem Arztbesuch raten.

Apothekenverbund


Schölerberg-Apotheke
Iburger Str. 87
49082 Osnabrück
Telefon: 0541/50 51 90


Töpfer-Apotheke
Lengericher Landstr. 17 A
49078 Osnabrück
Telefon: 0541/94 43 90

News

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Markt-Apotheke Nahne
Inhaber Dr. Julius R. Herting
Telefon 0541-6 00 27 00
E-Mail markt-apotheke@osnanet.de